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Newsletter
Nr. 2 I 2022
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Sehr geehrte(r) Frau/Herr ,
„Dein Netzwerk gibt dir eine bessere Sichtweise – nicht deine Brille." Mit diesem Zitat des amerikanischen Soziologen Robert Stuart Burt möchten wir Sie auf die Themen rund um regionale und überregionale Netzwerke in diesem Newsletter einstimmen. Das Wort „Netzwerk“ ist nicht nur ein Bestandteil unseres Projektnamens, sondern es bestimmt auch inhaltlich unsere Arbeit rund um den Bereich der Bildung in der Lausitz.
Ein Netzwerk ist aus technischer Sicht der Zusammenschluss einer beliebigen Anzahl von energieliefernden, energiespeichernden und/oder energieumwandelnden Bauteilen. Netzwerke helfen uns allen aber nicht nur technisch, sondern auch in vielen anderen Bereichen unserer Arbeit und im Leben allgemein. Zusammenschlüsse von Menschen mit gemeinsamen Zielen zu Netzwerken liefern uns Austausch, beflügeln, helfen und bauen Brücken zu anderen Themen und Menschen.
Mit unseren Berichten aus verschiedenen Interessengemeinschaften möchten auch wir Brücken bauen und Menschen mit ihren Ideen zusammenbringen, um gemeinsam den Strukturwandel in der Lausitz zu gestalten. Gehen Sie auf Zeitreise mit dem brandenburgischen Lausitz-Beauftragten Dr. Klaus Freytag, erfahren Sie Wissenswertes aus dem Bereich des regionalen Bildungsmonitorings und werfen Sie einen Blick auf die „Junge Lausitz“.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und Weitererzählen!
Herzliche Grüße sendet das Team des Netzwerkbüros Bildung in der Lausitz
Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz
c/o kobra.net GmbH
Projektleiterin Dorina Benack
Tel.: 0355 - 49 460 653 I benack@bildung-lausitz.de
www.bildung-lausitz.de
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Wir haben mit Dr. Klaus Freytag über den (Struktur)Wandel und die Bildung in der Lausitz gesprochen und sind mit ihm auf eine kleine Zeitreise gegangen
Vor fast vier Jahren folgte Dr. Klaus Freytag der Bitte des brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und trat ein bisher nicht da gewesenes Amt an – das des Lausitz-Beauftragten. Die Lausitz, zu der auch die sächsischen Landkreise Bautzen und Görlitz zählen, macht sich wieder einmal auf den Weg für eine unausweichliche Metamorphose. Die Region muss ihn nun endgültig abwaschen, den grau-schwarzen Kohlestaub, und neue Farbe und Frische in die Gesichter und Orte lassen. Diesen Kraftakt begleitet seitdem Dr. Klaus Freytag für die brandenburgische Lausitz und plädiert auf dem Weg der Verwandlung für vielseitige Netzwerke, mutige Mitgestalter*innen und den gemeinsamen, zielgerichteten Blick nach vorn.

Zum Interview mit Dr. Klaus Freytag

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Einladung zur digitalen Veranstaltung am 11. Mai 2022 von 9 bis 12 Uhr

Thema: Strukturwandel für junge Lausitzer*innen greifbar machen: Wie werden regionale Veränderungen in der Schule und im außerschulischen Bereich thematisiert?
Der Strukturwandel betrifft alle Lausitzer*innen, aber im besonderen Maße junge Menschen und ihre Zukunft in der Region. Ihnen die Potenziale des Strukturwandels und damit verbunden eine attraktive Bleibeperspektive aufzuzeigen, kann maßgeblich dazu beitragen dem Abwanderungstrend entgegenzuwirken. Doch wie können junge Lausitzer*innen über den Strukturwandel und die damit einhergehenden regionalen Veränderungen informiert werden? Und wie werden die aktuellen Entwicklungen in der Lausitz in der Schule und im außerschulischen Bereich konkret thematisiert? Wir möchten uns darüber austauschen, welche Strategien und Projekte es bereits gibt, um das Thema „Strukturwandel in der Lausitz“ jungen Menschen anschaulich nahe zu bringen. Dazu werden diese und weitere Fragen in einer Podiumsdiskussion beleuchtet sowie Praxisbeispiele vorgestellt. 

Diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Die Anmeldung ist bis zum 09. Mai 2022 möglich. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Den Einwahllink der Zoom-Plattform erhalten sie rechtzeitig im Voraus. Die Veranstaltung findet unter Beachtung der geltenden Regelungen der DSGVO statt. Rechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten nach Art. 13 DGSVO finden Sie hier.
Merken Sie sich bei Interesse auch unsere folgende Veranstaltung vor:
Berufsorientierung – eine Stellschraube des erfolgreichen Strukturwandels in der Lausitz
Termin: im September, 9-16 Uhr als Präsenzveranstaltung (Details folgen)
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Interessantes zur Lausitz aus unserem regionalen Bildungsmonitoring
Mit Blick auf die Anzahl von angebotenen Ausbildungsstellen sowie gemeldeten Bewerber*innen ist es rein rechnerisch grundsätzlich allen möglich, einen Ausbildungsplatz in der Lausitz zu finden. Dennoch bleiben viele Bewerber*innen unversorgt und viele Ausbildungsstellen unbesetzt. Betrachtet man den Anteil der unversorgten Bewerber*innen an der Gesamtzahl der Bewerber*innen wird deutlich, dass es vielen, unabhängig von ihrem Schulabschluss, nicht gelingt, eine passende Ausbildungsstelle zu finden. Es ist dementsprechend anzunehmen, dass hierfür andere Faktoren als der Schulabschluss eine wichtige Rolle spielen, zum Beispiel die Diskrepanz zwischen den nachgefragten und angebotenen Fachrichtungen und Berufsbildern.

Zukünftig gilt es im Rahmen der Berufsorientierung, Passungsproblemen auf dem Ausbildungsmarkt stärker entgegenzuwirken. Ein neuer Ansatz ist beispielsweise das Konzept der „Praktikumswoche“. Hierbei lernen Schüler*innen in einer Woche während der Ferien in jeweils eintägigen Schnupperpraktika gleich mehrere Unternehmen der Region kennen. Im Jahr 2022 nutzen aus der Lausitz erstmalig der Landkreis Spree-Neiße sowie die Stadt Cottbus diese Möglichkeit der Berufsorientierung.
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Zum Anschauen und Teilen
Zum Anschauen und Teilen
Lesenswertes aus dem Bereich des Kommunalen Bildungsmonitorings
KOSMO - die Koordinierungsstelle Bildungsmonitoring - vernetzt kommunale Fachkräfte untereinander. Die KOSMO hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kommunen für das Thema Bildungsmonitoring zu sensibilisieren und damit eine zahlen- und datenbasierte Gestaltung der kommunalen Bildungslandschaften zu unterstützen. Ganz nach der Prämisse „Gute Bildung steht auf Daten“ sollen Daten noch stärker als Fundament zur erfolgreichen Gestaltung von Bildungslandschaften genutzt werden. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Transferagenturen soll es Kommunen in Zusammenarbeit mit der KOSMO gelingen, zentrale Daten im Bereich der Bildung zu identifizieren und zu erfassen und diese so aufzuarbeiten und zu analysieren, dass sie Steuerkräften auf kommunaler Ebene eine valide Grundlage für erfolgreiche Bildungspolitik und -planung bieten.

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die KOSMO Fachpublikationen mit Themen aus der Praxis und möchte damit Akteur*innen aus dem kommunalen Bildungsbereich Orientierungswissen und innovative Herangehensweisen zugänglich machen. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe mit dem Schwerpunktthema: Kommunale Daten für faire Bildungschancen - Schuleingangsuntersuchungen und ihr Mehrwert für ein sozialräumliches Bildungsmonitoring.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der KOSMO erfahren möchten, besuchen Sie gern die Website www.kommunales-bildungsmonitoring.de.
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Hätten Sie es gewusst?
Hätten Sie es gewusst?
Die Lausitz aus einem anderen Blickwinkel gesehen …
Oft wird der Strukturwandel mit denjenigen in Verbindung gebracht, die ihr Arbeitsleben in irgendeiner Weise direkt mit der Braunkohle oder anderen, damit einhergehenden Industriezweigen bestreiten. Doch der Strukturwandel in der Lausitz ist durch so viel mehr gekennzeichnet und oftmals sind es tatsächlich die jüngeren Generationen, die sich den Veränderungen und Herausforderungen stellen müssen.

Der Wille zur Partizipation ist beim überwiegenden Teil der jungen Menschen ein Grundbedürfnis: selbst etwas bewegen, etwas bewirken, mitreden, mitentscheiden für den eigenen Lebens- und Entwicklungsweg. Aber wo und wie anfangen? Wie kann erfolgreiche Beteiligung von jungen Menschen gelingen? Wir denken: Am besten in der Gemeinschaft und mit starken Vorbildern.

Seit Anfang des Jahres bereichert das überparteiliche Netzwerk „Junge Lausitz“ das Angebot an Beteiligung für junge Lausitzer*innen, die in ihrer Heimat etwas bewirken und bewegen wollen. Die Gründerin des Vereins ist Laura Staudacher und ihre Ziele mit dem Netzwerk sind erfrischend, ambitioniert und mitreißend: „Man muss selbst aktiv werden. Gerade der Strukturwandel funktioniert am besten mit den Ideen und Kompetenzen der Menschen vor Ort.“, motiviert die 24-Jährige Lausitzerin in einem Interview¹. Der Verein möchte in den kommenden Monaten in eigens initiierten Zukunftswerkstätten Projekte und Ideen entwickeln, die mit Hilfe von Förderprogrammen in die Tat umgesetzt werden sollen. Auch eine Imagekampagne von der Jugend für die Jugend soll es im besten Falle geben. Aktuell wird die bereits seit Jahren politisch engagierte Laura Staudacher in dieser Vereinsarbeit vom Berliner Startup „JoinPolitics“ finanziell unterstützt.

Wir wünschen ihr und ihren Mitstreiter*innen viel Erfolg und hoffen, dass mehr junge Menschen diesem Beispiel folgen und die eigenen Wege und die der Region aktiv mitgestalten – für eine lebens- und liebenswerte Lausitz.

Mehr zum Wirkungskreis des Vereins „Junge Lausitz“ lesen Sie hier.
¹ Quelle: https://www.joinpolitics.org/steckbriefe/laura-staudacher



Kurz notiert: 

Bundeskonferenz Bildungsmanagement 2022
„Bildungslandschaften gestalten – analog.digital.vernetzt.“
Die Bundeskonferenz Bildungsmanagement beginnt am Donnerstag, dem 2. Juni, um 13 Uhr und wird am Freitag, dem 03. Juni, nach der Rede der Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger gegen 15:30 Uhr enden. Ausgerichtet wird der zweitägige Austausch auf dem EUREF-Campus in Berlin Schönefeld in Form einer Hybridveranstaltung (in Präsenz und digital).

Uns als Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz finden Sie übrigens unter dem Dach des ‚Kompetenzzentrums Bildung im Strukturwandel‘, gemeinsam mit unseren beiden Partnerbüros aus dem Mitteldeutschen und Rheinischen Revier. Im Rahmen des Programms möchten wir unser Netzwerk rund um Bildung erweitern, über unsere Arbeit im Bereich Bildung im Strukturwandel in der Lausitz informieren und die Möglichkeit nutzen, mit Akteur*innen der ‚Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement‘ aus Kommunen, den Transferagenturen, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft in den Austausch zu gehen.

Sind Sie auch dabei? Anmeldungen sind ab sofort möglich unter: www.buko2022.live
Interessante Studien und Materialien finden Sie im Bereich „Downloads“ auf unserer Website: www.bildung-lausitz.de
Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz
c/o kobra.net GmbH
Projektleiterin Dorina Benack
Tel.: 0355 - 49 460 653
benack@bildung-lausitz.de
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