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Nr. 4 I 2025
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Bildung im Wandel: Fundamente festigen – Räume neu denken

Liebe Leserin, lieber Leser ,
wer etwas Dauerhaftes bauen will, braucht ein belastbares Fundament – und die Offenheit, fortlaufend neue Elemente hinzufügen zu können. In diesem Sinne verstehen wir auch unseren Auftrag im Lausitzer Strukturwandel: Seit 2020 begleiten wir die Region als Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Verwaltung, schaffen Orientierung mit Daten, bringen Akteure zusammen und arbeiten an Strategien für eine zukunftsfähige Bildungslandschaft. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere bisherige Arbeit positiv wahrgenommen wurde und unser Projekt weitere vier Jahre vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Die Finanzierung bis 2029 gibt uns die Möglichkeit, Bewährtes zu festigen und zugleich neue Schwerpunkte zu setzen: So haben wir unter anderem geplant, die Bedarfe und Potenziale der Nachbarländer Polen und Tschechien stärker in den Blick zu nehmen und für den Strukturwandel in der Lausitz nutzbar zu machen. Außerdem werden wir den Themenkomplex Politische Bildung im Strukturwandel aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und im Sinne eines inhaltlichen Schwerpunktes unserer Arbeit etablieren. Last but not least stellen wir uns der Mammutaufgabe einer interaktiven Darstellung zentraler Kennzahlen des Lausitzer Strukturwandels in Gestalt eines digitalen Dashboards. Mit diesem Rückenwind blicken wir nach vorn – und greifen zugleich Themen auf, die schon heute entscheidend für die Zukunft der Lausitz sind.

In dieser Ausgabe berichten wir zudem über unsere jüngste Online-Veranstaltung, bei der wir den Blick auf den bevorstehenden Generationswechsel in der Lausitz gerichtet haben. Der nahende Renteneintritt der Babyboomer wird den Fachkräftemangel in der Region verschärfen – und fordert uns heraus, die Themen Ausbildung, Weiterbildung und Zuwanderung neu zu denken. Die facettenreichen Impulse haben wir für Sie anhand von acht Thesen zusammengefasst.

Außerdem möchten wir Ihnen weitere Entwicklungen für die junge Lausitz nicht vorenthalten: Von Europas Besuch in Klassenzimmern über berufliche Orientierung im Hosentaschenformat bis hin zu konkreten Plänen junger Menschen für eine gerechte und nachhaltige Lausitz und der Bereitstellung zeitgemäßer Lernumgebungen zum Bauen von individuellen Zukunftsvisionen. Sie zeigen, dass Bildung derzeit an vielen Stellen Motor und Bindeglied zugleich ist – und zukünftig auch bleiben wird.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viele Aha-Momente beim Lesen und Weitererzählen.

Herzliche Grüße sendet das Team des Netzwerkbüros Bildung in der Lausitz
Neuigkeiten aus dem Netzwerkbüro

Weiterförderung für weitere vier Jahre: Das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz bleibt Impulsgeber im Strukturwandel | Seit 2020 begleiten wir die Region als Brückenbauer zwischen Daten, Akteuren und Strategien. In dieser Zeit haben wir uns als zentraler Partner im Strukturwandel etabliert – bei datengestützten Bildungsprozessen, in der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Sachsen oder durch die aktive Mitgestaltung in zentralen regionalen Gremien, u. a. in der Werkstatt 1 der Wirtschaftsregion Lausitz sowie in sämtlichen Arbeitsgruppen der Kompetenzregion Lausitz (wobei das Netzwerkbüro die AG Weiterbildung seit Oktober 2024 leitet). Unsere Arbeit hat dazu beigetragen, dass Bildungsakteure in der Lausitz Entwicklungen aktiv mitgestalten können.
 
Nun freuen wir uns, dass unsere Arbeit bis 2029 weitergefördert wird. Damit können wir die Lausitz und ihre Akteure auch in den kommenden Jahren eng begleiten. Für uns bedeutet das: Bewährtes festigen und zugleich neue Akzente setzen. Ab 2026 werden wir noch stärker datenbasiert arbeiten, Bildungsnetzwerke international verknüpfen und das Thema der politischen Bildung als festen Arbeitsschwerpunkt integrieren und damit gezielt in die Strukturwandeldiskurse einbringen.
Für unsere Partner heißt das: Verlässlichkeit, Kontinuität – und die Chance, gemeinsam mit uns neue Wege zu gehen. Falls die Neugier Sie gepackt hat: Weitere Details zu den geplanten Schwerpunkten geben wir in 2026 bekannt. Wir danken allen, die unsere Arbeit in den letzten Jahren unterstützt haben, und freuen uns auf die nächsten Schritte – gemeinsam für eine zukunftsfähige Bildungslandschaft in der Lausitz.
Mehr zu uns und unserem Wirkungskreis finden Sie hier auf unserer Website … 
Generationswechsel in der Lausitz: Fachkräftesicherung zwischen Ausbildung, Weiterbildung und Zuwanderung

Generationswechsel in der Lausitz: Fachkräftesicherung zwischen Ausbildung, Weiterbildung und Zuwanderung
Doku zur Veranstaltung nun online | Der Lausitzer Arbeitsmarkt steht vor einem tiefgreifenden Umbruch: Bereits heute ist mehr als ein Viertel der Beschäftigten über 55 Jahre alt – in den kommenden zehn Jahren wird dieser Anteil noch merklich wachsen und die Anzahl der Renteneintritte stetig steigen. Der Nachwuchs kann dies in den kommenden Jahren kaum abfedern: »Statistisch betrachtet deckt der Nachwuchs gerade einmal 45,8 Prozent des zukünftigen Ersatzbedarfs«, betont unsere Kollegin Julia Bischoff in ihrem Fachimpuls. Mit diesem Befund eröffnete sie die Online-Veranstaltung »Generationswechsel in der Lausitz – Wie dem altersbedingten Fachkräftemangel begegnet werden kann«, die am 17. September 2025 stattfand.

In der anschließenden Podiumsdiskussion stand die Frage im Mittelpunkt, wie Ausbildung, Weiterbildung, Zuwanderung und regionale Attraktivität ineinandergreifen müssen, um den Fachkräftemangel in der Lausitz zu bewältigen. Mit den Diskutantinnen Dr. Michaela Fuchs (IAB), Manuela Glühmann (IHK Cottbus), Dr. Anja Günther (ZEFAS) und Dr. Stefanie Kaygusuz (Stadt Cottbus) kamen unterschiedliche Perspektiven zusammen, die verdeutlichten: Lösungen liegen nicht allein in einer stärkeren Berufsorientierung oder mehr Ausbildungsplätzen. Es braucht ganzheitliche Strategien, die auch Nachfolgefragen, Integration und neue Lernformen umfassen.
Einen markanten Denkanstoß aus der Runde gab Frau Dr. Fuchs vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): »Studien haben ergeben, dass die Gruppen der Berufspendler und Rückkehrer nicht annähernd ausreichen, um das demographische Loch der Lausitz zu stopfen und dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegenzutreten. Dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach nur über Zuwanderung aus dem In- und Ausland zu bewerkstelligen sein. In diesem Sinne sollten ernsthafte Bemühungen in diese Richtung unternommen werden, um die Zukunft des Wirtschafts- und Lebensraums Lausitz abzusichern.«
Die facettenreichen Impulse der Veranstaltung haben wir mit Hilfe von 8 Thesen verdichtet – sie spiegeln nicht nur die Beiträge unserer Referentinnen wider, sondern auch Stimmen aus dem Publikum.
 
Lesen Sie hier die gesamte Zusammenfassung …
weitere Entwicklungen für die junge Lausitz

Praktikum Lausitz – eine Plattform, die verbindet | Gerade in Zeiten, in denen die Übergänge zwischen Schule und Beruf entscheidend sind, braucht es Werkzeuge, die Brücken schlagen. »Praktikum Lausitz« tut genau das: Die Plattform bringt Schüler*innen, Lehrkräfte und Unternehmen zusammen – einfach, digital und landkreisübergreifend. Das Besondere: Sie bündelt Angebote aus allen fünf brandenburgischen Kreisen der Lausitz – Dahme-Spreewald, Cottbus, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße – und ermöglicht so eine Übersicht über Praktikumsplätze unabhängig von Kreisgrenzen.
Für Schüler*innen ist die Plattform besonders attraktiv: keine Lebensläufe, keine Zeugnisse, keine überbordenden Bewerbungsformalitäten – stattdessen eine intuitive Suche, in der freie Plätze nach Zeitraum oder Branche gefiltert werden können. So wird Berufsorientierung niedrigschwellig, alltagsnah und selbstbestimmt. Auch für Unternehmen ist der Aufwand minimal: Praktikumsplätze können mit wenigen Klicks veröffentlicht werden, um frühzeitig junge Talente für die Region zu gewinnen. Schulen wiederum erhalten ein praktisches Werkzeug, das die Berufsorientierung spürbar erleichtert und direkt an die Lebenswelt der Jugendlichen anknüpft.
Jetzt entdecken und weiterempfehlen praktikum-lausitz.de …


Europa im Blick: Wie EU-Förderung im Klassenzimmer sichtbar wird | Europa ist näher als viele denken – und jetzt auch Teil des Schulalltags: Mit dem Projekt »Europa im Blick« werden Brandenburger Schulen zu Orten, an denen EU-Politik und Fördermittel ganz konkret erfahrbar werden. Ob als 90-Minuten-Workshop oder als ganztägiger Projekttag: Schüler*innen lernen, wie die Europäische Union funktioniert und welche Wirkung die europäischen Förderfonds (ELER, EFRE, ESF+, JTF) direkt in Brandenburg entfalten. Was sonst oft abstrakt wirkt, wird greifbar: Wo entstehen neue Projekte? Wie verändert EU-Förderung die Region?
Der Mehrwert für Schulen ist deutlich: Professionell betreute Formate unterstützen Lehrkräfte, bieten praxisnahe Materialien und machen politische Bildung erlebbar. Für Schüler*innen eröffnet sich ein Blick über den Tellerrand – sie erfahren, wie regionale Chancen und europäische Entscheidungen zusammenhängen.
Alle Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier …


Berufliche Orientierung digital gedacht: Pilotprojekt an 33 Brandenburger Schulen | Die Berufsorientierung wird an Brandenburger Schulen zukünftig alltagsbezogener. Seit diesem Schuljahr erproben 33 Schulen eine neue App, die Jugendlichen hilft, ihren Weg vom Praktikum bis zur Berufswahl systematisch zu begleiten. Die Vorteile überzeugen auf den ersten Blick: Schüler*innen dokumentieren ihre Erfahrungen, Berichte und Bildungszertifikate nicht mehr in verstreuten Papiermappen, sondern übersichtlich digital – nachvollziehbar und jederzeit für die Beteiligten abrufbar. Lehrkräfte können so den individuellen Prozess leichter begleiten und gezielt unterstützen. Gleichzeitig zeigt eine digitale Übersicht, wo die Jugendlichen aktuell stehen – und was als Nächstes ansteht.
Für Schulen bedeutet das: weniger Verwaltungsaufwand, mehr Transparenz und ein Werkzeug, das in die Lebenswelt der Jugendlichen passt.
Weitere Informationen zum Pilotprojekt finden Sie hier …
Zukunftsakademie Lausitz: Junge Stimmen für eine gerechte und nachhaltige Region
Zukunftsakademie Lausitz: Junge Stimmen für eine gerechte und nachhaltige Region | Der Strukturwandel in der Lausitz ist kein abstraktes Zukunftsbild – er wird erlebbar, wenn Menschen ihre Perspektiven einbringen. Genau hier setzt die Zukunftsakademie Lausitz an: 2022 vom Qualifizierungsverbund in der Lausitz für Erneuerbare Energien (QLEE) gemeinsam mit dem DGB-Projekt REVIERWENDE ins Leben gerufen, schafft sie einen Raum, in dem Wissen zur Energiewende vermittelt, Austausch gefördert und Gestaltungskraft junger Generationen sichtbar wird.
Seitdem haben mehr als 100 Teilnehmende aus Brandenburg, Sachsen und Berlin an den Akademiewochen teilgenommen. Anhand von Exkursionen, Dialogen mit regionalen Akteur*innen und der Entwicklung eigener Zukunftsvisionen wurde spürbar, wie Transformation ganz konkret aussehen kann – von neuen Berufsperspektiven bis hin zu Ideen für eine faire und nachhaltige Energiewende.
Die Ergebnisse spiegeln die Vorstellungen und Ideen der jungen Teilnehmenden wider, die sie für die Lausitz haben: Wirtschaft, Umwelt und gesellschaftlicher Zusammenhalt müssen transdisziplinär betrachtet und gedacht werden. Nur im Zusammenspiel kann sich die Lausitz zu einer Modellregion für grüne Innovation, soziale Gerechtigkeit und gelebte Demokratie weiterentwickeln.
Einen vertiefenden Einblick in die im Rahmen der Zukunftsakademie Lausitz entstandene »Zukunftsvision Lausitz 2040/50« finden Sie in der aktuellen Veröffentlichung, die wir hier verlinken – und mit dem wir die Arbeit unserer Netzwerkpartner QLEE und REVIERWENDE unterstützen möchten.
Zur Veröffentlichung …

Richtfest am Oberstufenzentrum Elbe-Elster: Ein starkes Signal für die berufliche Bildung


Richtfest am Oberstufenzentrum Elbe-Elster: Ein starkes Signal für die berufliche Bildung | Am 24. September 2025 wurde in Elsterwerda das Richtfest für die Erweiterung des Oberstufenzentrums Elbe-Elster gefeiert – und das nur ein halbes Jahr nach der Grundsteinlegung. Mit einem Investitionsvolumen von 8,2 Mio. Euro, davon 6,7 Mio. aus Mitteln des Investitionsgesetzes für Kohleregionen, entsteht hier ein moderner Lernort für die Fachkräfte von morgen.
Das Projekt zeigt, wie eng Strukturwandel und Bildung miteinander verbunden sind: Wo früher Unsicherheit über die Zukunft der Region überwog, wächst nun ein Ort, der jungen Menschen konkrete Perspektiven eröffnet. Zwei neue Anbauten mit Fachkabinetten, eine multifunktionale Mensa mit 120 Plätzen, ein generell barrierefreier Zugang und eine nachhaltige Energieversorgung schaffen optimale Bedingungen für praxisnahes Lernen. Schüler*innen profitieren von einer zeitgemäßen Ausstattung, die nicht nur das Lernen erleichtert, sondern auch neue Möglichkeiten schafft – vom Technikunterricht bis hin zu Projekten rund um Energie und Umwelt.
»Der Strukturwandel in der Lausitz ist eine Chance – und Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg.«, betonte Landrat Christian Jaschinski beim Richtfest. Das OSZ wird so zu einem Ort, der Bildung, Fachkräftesicherung und regionale Entwicklung im Strukturwandel sichtbar miteinander verbindet.
Mehr über das Projekt lesen Sie hier …
Die Befürwortung erneuerbarer Energien in der Lausitz
Die Befürwortung erneuerbarer Energien in der Lausitz | Der Ausbau erneuerbarer Energien bildet den Kern der Energiewende und stellt im Zuge der Dekarbonisierung einen zentralen Bestandteil des Strukturwandels in der Lausitz dar. Der Ausbau erneuerbarer Energien liegt in der Verantwortung der Bundes- und Länderpolitik sowie der Kommunen, die sich stetig bemühen, diesen voranzutreiben. Aber wie steht es um die Akzeptanz der erneuerbaren Energien in der Lausitzer Bevölkerung? Dieser Frage ist der Lausitz-Monitor nachgegangen, der 1.028 Bewohner*innen der Lausitz im Frühjahr 2025 befragt hat.
Unser Schaubild zeigt, dass vor allem der Ausbau von Anlagen zur Nutzung von Solarenergie in der Lausitz Zuspruch erfährt (74 %). Die Nutzung von Bioenergie (66 %) und grünem Wasserstoff (57 %) wird hingegen aktuell weniger stark befürwortet. Den geringsten Zuspruch, mit aktuell 53 %, erfährt derzeit der weiterführende Ausbau von Windkraftanlagen. Ob dies daran liegt, dass in der Lausitz bereits viele Windkrafträder stehen, oder andere Gründe die Befragten zu dieser Einschätzung gebracht haben, ist durch uns nicht klar zu benennen.
Trotz dieser teilweise unterschiedlichen Gewichtungen bei den Arten von erneuerbaren Energien wird deutlich, dass dennoch 81 Prozent der Befragten die Entwicklung einer Energieregion (in der) Lausitz für (besonders) wichtig halten. Als Energieregion wird eine Region bezeichnet, die erneuerbare Energien zur Bereitstellung von Strom, Wärme, Wasserstoff und zur Versorgungssicherheit nutzt.
Mehr Grafiken, Zahlen, Daten und Fakten aus unserem regionalen Bildungsmonitoring finden Sie hier mit einem Klick ...
Interessante Studien und Materialien finden Sie im Bereich Downloads auf unserer Website.
Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz
c/o kobra.net, Kooperation in Brandenburg, gemeinnützige GmbH
Projektleiter Dr. Thomas Prennig Redaktion: Nancy Mudrick
Tel.: 0355 - 4946 0653 Tel.: 0355 - 4945 6888
prennig@bildung-lausitz.de mudrick@bildung-lausitz.de
Zur Website Unter Mitwirkung von:
Julia Bischoff und Dr. Thomas Prennig
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