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Nr. 2 I 2026
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Zwischen Bewegung und Bedeutung – Entwicklungen in der Lausitz

Liebe Leserin, lieber Leser ,
Strukturwandel zeigt sich selten dort, wo man ihn intuitiv vermutet. Er beginnt oft mit großen Entscheidungen, die ein Ziel definieren und einen Weg dorthin skizzieren. Sichtbar wird er aber meist erst dort, wo diese Ideen mit Leben gefüllt werden: an Orten, die Menschen zusammenbringen, in Lebenswegen, die neue Perspektiven entstehen lassen, und in Herausforderungen, in denen nicht nur Probleme, sondern auch Chancen erkannt werden. Viele Entwicklungen erschließen sich dabei erst im Zusammenspiel.
In dieser Ausgabe greifen wir genau diese Perspektiven auf: Wir schauen auf Orte der Begegnung als Grundlage für Zusammenhalt und Teilhabe. Wir ordnen aktuelle Entwicklungen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ein, die von Rückgängen, Stabilität und Dynamik zugleich geprägt sind. Und wir werfen einen Blick auf Gefahren, die sich in der Region aufgrund vorherrschender Unsicherheiten und Ängste abzeichnen.
Neu ist in diesem Newsletter ein weiterer Blickwinkel: Mit der Kolumne »Die Lausitz zwischen den Zeilen« ordnet unser stellvertretender Projektleiter Daniel Werchosch aktuelle Entwicklungen ein – aus einem Blickwinkel, der bewusst über Daten und Projekte hinausgeht und sichtbar macht, was zwischen den Zeilen liegt. Diese Perspektive wird künftig fester Bestandteil unseres Newsletters sein.
Zusätzlich zu diesem introspektiven Blick erweitern wir unseren Horizont zukünftig auch bewusst über die Ländergrenzen hinaus: Mit der Mitgliedschaft im Verein »Euroregion Spree-Neiße-Bober« schärfen wir unseren Fokus auf die Lausitz als länderübergreifende Region und freuen uns über die Möglichkeit eines stetigen Austauschs mit polnischen Akteuren.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viele Aha-Momente beim Lesen und Weitererzählen.

Herzliche Grüße sendet das Team des Netzwerkbüros Bildung in der Lausitz
Lausitz im Dialog - Soziale Orte_Mai 2026

Lausitz im Dialog: Soziale Orte – Infrastrukturen für Demokratie, Teilhabe und regionale Transformation
Was hält eine Region zusammen – gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderungen? Die zweite Ausgabe unserer Reihe »Lausitz im Dialog« geht dieser Frage nach und richtet den Blick auf Soziale Orte als oft unterschätztem Fundament für Zusammenhalt, Teilhabe und demokratisches Miteinander.
 
Gerade in ländlich geprägten Räumen, die von demografischem Wandel, dem Rückgang sozialer Infrastrukturen und zunehmender Fragmentierung betroffen sind, zeigt sich: Wandel entsteht nicht allein durch Investitionen und Programme. Er braucht Orte, an denen Menschen einander begegnen, sich austauschen und gemeinsam Perspektiven entwickeln.
 
Welche Wirkungen solche Orte konkret entfalten können, zeigt das Beispiel der Kulturfabrik Meda in Mittelherwigsdorf (Landkreis Görlitz). Im Gespräch mit Mitgründer Thomas Pilz wird greifbar, was Soziale Orte leisten: Sie schaffen Verbindungen, ermöglichen Beteiligung und stärken das Vertrauen in gemeinschaftliche Prozesse. Herr Pilz beschreibt dies als „Graswurzelarbeit“ – und genau hier entsteht oft das, was Wandel vor Ort trägt.
 
Unsere neue Ausgabe von »Lausitz im Dialog« verbindet fachliche Einordnung mit gelebter Praxis und lädt dazu ein, den Blick auf die eigene Region zu richten: Wo entstehen solche Orte? Wer macht sie möglich? Und welchen Beitrag leisten sie für die Entwicklung vor Ort und mit Blick auf die großen Transformationsprozesse?
Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Thomas Pilz »Lausitz im Dialog«…
Details zu unserem neuen Themenbereich »Politische Bildung«…
Der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in der Lausitz Zwischen Bewegung und Balance (Stand März 2026)

Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in der Lausitz: Zwischen Bewegung und Balance (Stand März 2026)

Der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in der Lausitz zeigt sich nach wie vor vielschichtig. Entwicklungen verlaufen nicht lineal – sie überlagern, verstärken oder relativieren sich gegenseitig. Genau darin liegt die eigentliche Aussagekraft der aktuellen Zahlen.
Drei Befunde stechen dabei besonders hervor:
• Rückgänge am Ausbildungsmarkt setzen sich fort
Sowohl die Zahl der Bewerber*innen (−4,3 %) als auch das Angebot an Ausbildungsstellen (−2,0 %) sind im Vergleich zum Vorjahr mit Stand März zurückgegangen. Im langfristigen Blick verstärkt sich dieser Trend: In vielen Lausitzer Kreisen sinkt die Zahl der Ausbildungsstellen seit Jahren – besonders deutlich im Landkreis Spree-Neiße (−34 % in zehn Jahren). Nur vereinzelt gibt es gegenläufige Entwicklungen, etwa im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (+4 %). 

• Stabilität entgegen dem Trend
Die Arbeitslosigkeit entwickelt sich innerhalb der Lausitz unterschiedlich: Während sie in der sächsischen Lausitz leicht zurückgeht (März 2025: 20.876; März 2026: 20.441), steigt sie in der brandenburgischen Lausitz moderat an (März 2025: 19.294; März 2026: 19.574). Insgesamt bleibt sie mit 40.015 (März 2025: 40.170) nahezu konstant – und das entgegen der Entwicklung in Deutschland sowie in Brandenburg und Sachsen, wo die Zahlen zuletzt stärker gestiegen sind. 

• Hoher Bedarf – schnellere Besetzung
Der Fachkräftebedarf bleibt hoch, variiert jedoch regional stark (z. B. Bautzen: 1.914 Stellen, Spree-Neiße: 451). Gleichzeitig verkürzen sich die Vakanzzeiten deutlich: in der sächsischen Lausitz um 13 Tage (März 2025: 183; März 2026: 170), in der brandenburgischen Lausitz sogar um 56 Tage (März 2025: 233; März 2026: 177). Offene Stellen werden damit spürbar schneller besetzt. 
 
Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in dem gesteigerten Bedarf nach Arbeitskräften in folgenden Berufsgruppen wider. Besonders gefragt sind Arbeitskräfte in den Bereichen „Verkauf (ohne Produktspezialisierung)“ (645), „Lagerwirtschaft, Post und Zustellung, Güterumschlag“ (430), „Maschinenbau- und Betriebstechnik“ (392), „Fahrzeugführung im Straßenverkehr“ (381) und „Energietechnik“ (364).
Was bedeutet das für die Region? Der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in der Lausitz folgt keiner eindimensionalen Logik. Rückgänge, Stabilität und Dynamik bestehen nebeneinander. Wer die Entwicklung verstehen will, muss genau hinschauen und Zahlen nicht isoliert betrachten, sondern im Zusammenhang lesen.
Die vollständige Einordnung dieser Entwicklungen finden Sie in unseren aktuellen Quartalszahlen (PDF)…
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Rechte Gewalt in Brandenburg und der Lausitz: Entwicklungen 2025

Aus unserem Bereich Politische Bildung
Rechte Gewalt in Brandenburg und der Lausitz: Entwicklungen 2025

In Brandenburg wurden 2025 insgesamt 290 rechte Gewalttaten registriert (2024: 273; +6,2 %). Die Zahl der Angriffe auf politische Gegner*innen bleibt mit 65 Fällen nahezu konstant (2024: 66) – und damit auf hohem Niveau. Ein Teil dieser Taten ist organisierten Strukturen zuzuordnen (29 Fälle). Das weist auf zunehmende Vernetzung hin – besonders unter Jugendlichen. Gleichzeitig verschieben sich die Angriffsziele: Zunehmend geraten alternative und soziokulturelle Orte, darunter Haus- und Kulturprojekte, in den Fokus.
Für die brandenburgische Lausitz ergibt sich ein differenziertes Bild: Insgesamt ist die Zahl der Gewalttaten auf gleichbleibendem Niveau (68 in 2024 und 2025). Gleichzeitig zeigen sich gegenläufige Entwicklungen – mit rückläufigen Zahlen im Landkreis Dahme-Spreewald (11 Fälle) und einem Anstieg in Cottbus (+8 Fälle); auch im laufenden Jahr wird dort bereits eine erhöhte Anzahl an Vorfällen gemeldet. Auffällig: 2025 wurden sieben Angriffe auf Einrichtungen registriert, die als Orte „politischer Gegner*innen“ gelten. Weitere Fälle sind in der Chronik der Amadeu Antonio Stiftung dokumentiert. Die Häufung solcher Angriffe führte zur Gründung der Initiative »Sichere Orte Südbrandenburg«.
 
Besonders die zunehmende Fokussierung auf konkrete Orte macht deutlich, dass es nicht nur um einzelne Vorfälle geht, sondern um gezielte Angriffe auf Räume des gesellschaftlichen Miteinanders. Das erfordert Aufmerksamkeit für lokale Entwicklungen und ein Bewusstsein dafür, wie zentral diese Orte für Zusammenhalt, Teilhabe und demokratische Praxis sind – und wie schnell sie einem zunehmenden Druck ausgesetzt sein können.
Mehr Grafiken, Zahlen, Daten und Fakten aus unseren thematische Arbeitsbereichen finden Sie hier mit einem Klick...
Netzwerke erweitern, Perspektiven verbinden_Euroregion Sprre-Neiße-Bober
Netzwerke erweitern, Perspektiven verbinden
Der Strukturwandel in der Lausitz verläuft nicht entlang von nationalen Grenzen – sondern über sie hinweg. Umso konsequenter ist unser Schritt: Seit dem 24. April 2026 sind wir als Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz Mitglied im Verein »Euroregion Spree-Neiße-Bober«. Denn Bildungslandschaften, Arbeitsmärkte und Fachkräftebedarfe entwickeln sich zunehmend grenzüberschreitend und miteinander vernetzt. Die Lausitz ist längst ein übergreifender Raum – geprägt von engen Verflechtungen zwischen Brandenburg, Sachsen und Polen. Genau hier setzt die Euroregion an: Sie schafft Strukturen für Zusammenarbeit über administrative Grenzen hinweg.
Für uns eröffnet die Mitgliedschaft neue Perspektiven – auf Bildung im Strukturwandel, auf Fachkräftesicherung und auf kommunale Kooperation im internationalen Kontext. Gleichzeitig verstehen wir sie als Auftrag: Netzwerke erweitern, Verbindungen stärken und neue Kooperationen anstoßen. Auch personell markiert die Mitgliederversammlung am 24. April einen Übergang: Tobias Schick, Oberbürgermeister von Cottbus, übernimmt den Vorsitz von Harald Altekrüger, der den Verein über viele Jahre geprägt hat und nun Ehrenpräsident ist. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Martin Heusler, neuer Landrat im Spree-Neiße-Kreis, gewählt.
Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit in diesem Netzwerk aktiv mitzugestalten – mit dem Ziel, die Lausitz als gemeinsamen Bildungs- und Arbeitsraum weiter zu stärken.
Mehr zur Euroregion Spree-Neiße-Bober erfahren Sie hier…
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Kolumne: Planbar ist hier nur der Wandel_Mai 2026
Kolumne: Die Lausitz zwischen den Zeilen
von Daniel Werchosch – stellvertretender Projektleiter des Netzwerkbüros
Planbar ist hier nur der Wandel | „Friedrich Merz legt die Axt an den Kohlekompromiss“, titelte der Tagesspiegel Ende März, nachdem der Bundeskanzler längere Laufzeiten für Kohlekraftwerke infolge der Energiekrise ins Spiel gebracht hatte. Für die Lausitz ist das mehr als nur eine Schlagzeile. Die Region, die sich Schritt für Schritt durch den Strukturwandel arbeitet und dabei zunehmend dessen ganze Komplexität begreift, wird damit an den Ausgangspunkt dieses Prozesses erinnert: die Energiewende. Maßgeblich ist sie es, die die Region zur (erneuten) Veränderung treibt. Was andernorts als gesellschaftlicher Konsens abstrakt verhandelt wird, muss hier konkret umgesetzt, ja bewerkstelligt werden. „Kohleausstieg bis 2038“ ist schnell gesagt, aber nicht schnell gemacht. Für die Reviere mit ihren Tagebauen, Kraftwerken und gewachsener Bergbautradition ist es ein Kraftakt, der Zeit und Struktur braucht.
Dass dieser Ausstieg jedoch nur bedingt entlang klarer Linien verläuft, zeigte sich bereits 2022. Infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine wurden die Blöcke E und F des Kraftwerks Jänschwalde kurzfristig reaktiviert – obwohl sie längst in Sicherheitsbereitschaft waren. Eine Ausnahme? Ungewiss. Das lassen jedenfalls die jüngsten Aussagen des Bundeskanzlers erkennen. Für die Lausitz bedeutet das: mitdenken, mitplanen – und immer auch mit Unsicherheiten rechnen. Globale Krisen folgen selten regionalen Zeitplänen. So sehr Planbarkeit und Verlässlichkeit eingefordert werden, sie stoßen in diesen Zeiten an Grenzen. Für die Region wird diese Flexibilität des Ausstiegs damit selbst zur Herausforderung – für Mensch und Maschine.
Gleichzeitig geht es um mehr als nur den Ausstieg. Die Lausitz will nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, sondern an ihre energieindustrielle Tradition anknüpfen. Bestehende Kompetenzen und Infrastrukturen sollen die Basis für eine nachhaltige Zukunft sein. Energie ist hier nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, sondern Teil regionaler Identität. Und so soll es auch künftig sein. „Die Lausitz ist und bleibt Energieregion“ – dieser Satz gilt als Transformationscredo, das nahezu alle politischen Akteure ausrufen. Doch auch dieser Anspruch bewegt sich nur eingeschränkt auf planbarem Terrain.
Die Idee scheint klar: Wo heute noch Kohle verstromt wird, soll zukünftig Gas und perspektivisch (grüner) Wasserstoff zum Einsatz kommen. Kraftwerksstandorte sind erhalten geblieben, Wertschöpfung und Beschäftigung ebenso. Die entsprechenden Konzepte liegen vor. Und doch wächst die Unruhe. Die Zeit drängt: Bereits Ende 2028 soll mit Jänschwalde das erste Lausitzer Kraftwerk vollständig vom Netz gehen. Gleichzeitig lassen zentrale Weichenstellungen auf sich warten. Erste Ausschreibungen für neue Gaskraftwerke stehen weiterhin aus und ebenso die Frage, in welchem Umfang neue Kapazitäten überhaupt in der Lausitz entstehen, ist noch nicht geklärt. Hinzu kommen weitere Unwägbarkeiten: Geplante industrielle Batteriespeicher, die überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen und so zur Stabilität des Systems beitragen sollten, stehen unter neuen Vorzeichen. Mögliche Anpassungen bei den regulatorischen Rahmenbedingungen führen dazu, dass erste Investitionsvorhaben vorerst zurückgestellt werden.
So wächst im Zentrum des Strukturwandels derzeit vor allem ein Bedürfnis: Planungssicherheit. Sowohl beim Ausstieg aus der Kohle als auch beim Aufbau neuer Energiestrukturen zeigen sich Unsicherheiten und Verschiebungen. Für die Lausitz ist dies eine Phase, in der sich Fortschritt und Ungewissheit einander überlagern.
Und doch entsteht Neues. In Schipkau, auf der Hochkippe des ehemaligen Tagebaus Klettwitz, wird derzeit ein Bauwerk realisiert, das den Wandel sichtbar macht. Ein Höhenwindturm wächst langsam über die Kiefernwipfel bis in eine Höhe von 300 Metern, um dort stärkere und vor allem konstantere Winde zu nutzen als dies herkömmliche Anlagen tun. Es wird damit das größte Windrad der Welt! Dort, wo einst das „schwarze Gold“ aus der Erde gegraben wurde, entstehen heute Innovationen der Energiewende. Vielleicht ist genau das damit gemeint, dass die Lausitz auch nach der Kohle Energieregion bleiben soll – nicht weil alles nach Plan verläuft, sondern weil sie gelernt hat, mit dem Unplanbaren umzugehen.
Save the Date_Bildungskonferenz Lausitz 2026
Save the Date: Bildungskonferenz Lausitz 2026
22. September 2026 | 9-16 Uhr | Startblock B2, Cottbus
Bildungskonferenz Lausitz 2026
Bildungsnetzwerke im Lausitzer Strukturwandel – zwischen Dynamik und Wirkung
Strukturwandel verläuft nicht linear – und genau das zeigt sich auch in der Zusammenarbeit von Netzwerken. Sie starten oft mit Dynamik und großen Erwartungen. Doch wie bleiben diese erhalten? Und wann entfaltet Kooperation tatsächlich Wirkung?
Mit der Lausitzer Netzwerkanalyse haben wir als Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz ein Instrument entwickelt, das die Bildungslandschaft erstmals systematisch sichtbar macht – mit ihren Akteuren, Verbindungen und thematischen Schwerpunkten. Zum Auftakt der Konferenz stellt unser Kollege Dr. Eric Hielscher in einer Keynote zentrale Ergebnisse vor und leitet daraus praxisnahe Impulse für die Weiterentwicklung von Netzwerken ab.
In vielseitigen Workshops rücken zentrale Spannungsfelder des Strukturwandels in den Fokus:
  • Erfolgsfaktoren wirksamer Netzwerkarbeit – wann Kooperation trägt und wann sie an Klarheit verliert
  • Berufliche Orientierung – von aktiven Akteuren und ihren Netzwerken
  • Berufliche Weiterbildung – von Konkurrenz und Kooperation
  • Demokratieförderung im beruflichen Kontext – Betriebe als Orte demokratischer Praxis
  • Migration und Integration in der Lausitz – Ansätze zur Anwerbung und Integration internationaler Arbeits- und Nachwuchskräfte
Am Nachmittag schafft ein strukturiertes Vernetzungs- und Gesprächsformat gezielte Austausch-gelegenheiten zu konkreten Themen – verbindlich, fokussiert und anschlussfähig statt zufällig.
Die Konferenz richtet sich an Bildungsakteure der brandenburgischen und sächsischen Lausitz, die aktiv in Netzwerken arbeiten, diese mitgestalten oder sich strategisch in bestehende Strukturen einbringen möchten. 
Merken Sie sich den Termin vor. Weitere Informationen folgen.
Zur Lausitzer Netzwerkanalyse...



In unserer ersten Ausgabe »Lausitz im Dialog: Rechtsextremismusprävention in Bildungseinrichtungen« haben wir mit Susanne Dyhr, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Methoden und Theorien Sozialer Arbeit mit den Schwerpunkten Gemeinwesenarbeit und Rechtsextremismusprävention an der BTU Cottbus-Senftenberg, über Monitoring, Prävention, klare Zuständigkeiten und die Vernetzung mit zivilgesellschaftlichen Akteuren gesprochen.
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In dem Fokuspapier »Strukturwandel gemeinsam gestalten – Politische Bildung und Partizipation als Voraussetzungen für eine nachhaltige Transformation in der Lausitz« beleuchten wir, warum demokratische Teilhabe und politische Bildung zentrale Gelingensbedingungen für regionale Transformation sind.
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Das Fokuspapier »Netzwerke des Strukturwandels – Erweiterte Netzwerkanalyse der Lausitzer Bildungslandschaft (Stand 2025)« nimmt die Verflechtungen zwischen Bildungsakteuren, Verwaltung und Wirtschaft in den Blick. Es zeigt, wo tragfähige Strukturen entstanden sind – und wo noch Entwicklungspotenziale liegen.

Alle unsere bisherigen Veröffentlichungen stehen hier auf unserer Website zur Verfügung…
Interessante Studien und Materialien finden Sie im Bereich Downloads auf unserer Website.
Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz
c/o kobra.net, Kooperation in Brandenburg, gemeinnützige GmbH
Projektleiter Dr. Thomas Prennig Redaktion: Nancy Mudrick
Tel.: 0355 - 4946 0653 Tel.: 0355 - 4945 6888
prennig@bildung-lausitz.de mudrick@bildung-lausitz.de
Zur Website Unter Mitwirkung von:
Annabell Ehrich, Dr. Thomas Prennig und Daniel Werchosch
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Gefördert vom
Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des
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